php_value memory_limit 64M Bedürfnisse - Spannungsfelder unseres Wohlbefindens

Bedürfnisse - Spannungsfelder unseres Wohlbefindens

Ein Kompass zur Orientierung

Unsere Bedürfnisse bilden ein mehrdimensionales Spannungsfeld in dem wir uns selbst erleben, und täglich unsere Entscheidungen treffen. In diesem Feld steuern wir unseren persönlichen Kurs. Das kann jener des langfristigen gesunden Lebens-Erfolgs sein.

Auf der materiellen oder biologischen Ebene spannen die elementaren Bedürfnisse Aktivität (Versorgung mit Grundstoffen der leiblichen Existenz, Schutz des eigenen Lebens, …) und Erholung (Schlaf, Verdauung, …) das erste Feld.


Im Spannungsfeld der psychischen Ebene bewegen wir uns im Grundkonflikt zwischen denelementaren Bedürfnissen Selbstbestimmung und Zugehörigkeit.


Auf geistiger oder spiritueller Ebene ist es das Transzendenzbedürfnis das uns zwischen den Polen „nur Ich" und „höherer Sinn" (Sinn des Lebens), ein Entscheidungsfeld bildet. Die Überschreitung der Ich-Grenze ist die Herausforderung um im Großen - im Ganzen, einen funktionalen, sinnstiftenden Platz zu finden.


Innerhalb dieser Felder deren Grenzen die genannten elementaren Bedürfnisse bilden, finden wir „untergeordnete", wie zum Beispiel die situativen Bedürfnisse. Diese richten sich nach der individuellen, momentanen Lebenslage (wo, wie, mit wem: wohnen, arbeiten, Kinder haben; ein Stift zum Schreiben, …). Nach mehreren Ebenen finden sich in diesen Feldern schließlich noch Wünsche. Alle Bedürfnisse und Wünsche haben zueinander mehr oder weniger Bezug und beeinflussen sich gegenseitig. Es ist gut sie in ihrer Wechselbeziehung zu beachtet.


Die Wichtigkeit die ein Bedürfnis für uns hat, unterliegt

  • einem zeitlichen Wandel (Alter),
  • der aktuellen Situation und sozialen Rolle, sowie
  • unserer inneren Entwicklung der Persönlichkeit durch die (Nicht-) Erfüllung von Bedürfnissen.


Ein Beispiel: Als Kleinkind ist es wichtig von der Familie umsorgt zu sein, als Mutter oder Vater ist es wichtiger zu versorgen. Es geht mir gut damit, ich mache weder zu wenig noch zu viel - aber nur wenn ich als Kind gut um- und versorgt wurde. Denn die Erfüllung eines (elementaren) Bedürfnisses zur richtigen Zeit, lässt meine Persönlichkeit ent-wickeln. Ich kann meine „Aufmerksamkeit davon lösen" und mich den Bedürfnissen in der nächsten Rolle zuwenden. Vor allem nicht erfüllte elementare Bedürfnisse führen zu inneren Konflikten - einer „Aufmerksamkeitsfixierung". Alter, Situation und Rolle passen nicht zu den wahrgenommenen Bedürfnissen, sie sind nicht angemessen.


Die Nicht-Erfüllung oder zeitlich verzögerte Befriedigung eines Bedürfnisses, kann auch sehr positive Effekte haben. Vor allem in den Bereichen Wertschätzung, Motivation und Erkenntnisgewinn.


Die täglichen Entscheidungen finden in diesem mehrdimensionalen Feld statt, und sind zum allergrößten Teil unbewusst! Unsere biologische Grundausstattung und unsere biographischen Prägungen haben zur Ausbildung von Reaktionsmustern geführt, die zum Zeitpunkt der Entstehung funktional waren – also einen Vorteil gebracht haben. Aktuell nicht mehr funktionale Reaktionsmuster führen zu Entscheidungen die wir entweder selbst als falsch bewerten oder zu Ergebnissen führen die wir nicht wollen.


Innere Konflikte, ein „falsch machen" und nicht gewollte Ergebnisse bedeuten weniger Wohlbefinden - ein „vom Kurs abkommen".


Komme und bleibe auf Kurs : nutze diesen Kompass!


Schenke Deinen Bedürfnissen und Wünschen Aufmerksamkeit.
Unterscheide nach elementar, hat Zeit, wäre schön.
Erkenne und löse innere Konflikte.
Ersetze nicht mehr funktionale Reaktionsmuster durch aktuell funktionale
Forme aus Deinen Bedürfnissen und geklärten Wünschen Ziele.
Realisiere sie mutig.

Warum sind Mutter, Vater, Brüder und Schwestern ei...

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